button wasisteigentlich beitrag-5-21

 

 

UMTS (Universal Mobil Telecommunication Service) ist eine Technologie zur Beschleunigung des Datentransfers bei mobilen Telefon- und Datenservices und Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G). Sie bietet an fast jedem Ort Highspeed-Internet, sowie multimediale Dienste.

UMTS bietet folgende Verwendungsmöglichkeiten:

– zwischenmenschliche Kommunikation (Audio/Videotelefonie)
– Nachrichtendienst
– Informationsverteilung
– Navigation

Vorwiegend eignet sich UMTS für Tablets, Smartphones, Pocket-PC’s, sowie Netbooks und Notebooks mit Surfstick und nutzt das WCDMA-Verfahren (Datenübertragungstechnik zur Gewährleistung gleichzeitigem Sendens und Empfangens). Mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 7 Mbit/s (~896 kb/s) überbietet sie sogar die Durchschnittswerte einer DSL-Verbindung. Aktuelle Mobiltelefone und viele andere tragbare Geräte sind standardmäßig mit UMTS ausgerüstet.

Mobilfunknetz der dritten Generation (3G)

Bei der Versteigerung der UMTS-Lizenz im Jahre 2000 boten sechs Mobilfunknetzbetreiber (Vodafone, T-Mobile, O2, MobilCom, E-Plus, Group 3G) mit hohen Geldbeträgen. Im Jahre 2003 haben Vodafone, T-Mobile, E-Plus und O2 erste Probeläufe mit UMTS durchgeführt und 2004 kommerzialisiert.

HSDPA (High Speed Downlink Packet Access)

HSDPA ist eine Erweiterung der dritten Generation und dient als Downloadbeschleuniger. Ihre maximale Downloadrate variiert zwischen ca. 3,6 und 7,2 Mbit/s (~461-922 kb/s). Aktuell bezeichnet man HSDPA auch als 3G+, 3,5G und UMTS-Broadband.

HSUPA (High Speed Uplink Packet Access)

HSUPA wurde 2007 entwickelt und dient als Uploadbeschleuniger. Es ermöglicht eine Uploadgeschwindigkeit von bis zu 5,76 Mbit/s (~738 kb/s). Mobile Geräte können das UMTS-Netz sowohl mit als auch ohne HSUPA verwenden. Diese Technik funktioniert nur bei Mobiltelefonen die mit dem UMTS-Netz kooperieren können.