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„Redundant Array of Independent Disks“ oder im deutschen „Redundante Anordnung unabhängiger Festplatten“ (kurz: Raid) vereint mehrere physische Festplatten zu einem großen logischen Laufwerk. Um einen Raid zu erstellen sind mindestens 2 Festplatten nötig. Nutzt man einen Raid hat man eine höhere Datenverfügbarkeit falls eine Festplatte mal ausfallen sollte, außerdem hat man auch einen höheren Datendurchsatz als bei einer einzelnen physischen Festplatte.

 

Wie viele verschiedene Arten eines „RAID Systems“ gibt es?

Insgesamt gibt es mehr als 20 verschiedene Raid Systeme, von denen jedoch viele nicht genutzt werden da sie nicht die erwünschte Leistung erbringen. Außerdem gibt es einen Hardware Raid und einen Software-Raid.

Folgende Systeme sind beliebt und werden dementsprechend oft genutzt.

 

RAID 0: Striping

Beim RAID 0 werden die genutzten bzw. die beteiligten Festplatten in gleich große Blöcke aufgeteilt und anschließend in einem Reißverschlussverfahren wieder angeordnet, daher auch der Name „Striping“ was für „Streifen“ steht. Die Folge dessen ist, dass man beide Festplatten parallel beschreiben kann, und somit einen erhöhten Datendurchsatz erzielt. Fällt jedoch eine der genutzten Festplatten aus, kann das restliche System die Daten nicht mehr nutzen und rekonstruieren. In diesem Fall spricht man vom kompletten Datenverlust.

220px-RAID 0

Raid 1: Spiegelung

Beim RAID 1 werden, wie der Name schon vermuten lässt, die beteiligten Festplatten kopiert bzw. gleichzeitig mit denselben Daten beschrieben. Ein Schreibvorgang wird also auf beiden Festplatten ausgeführt. Die Daten sind also jederzeit nutzbar, selbst bei einem Festplattenausfall. Außerdem ist die Lesegeschwindigkeit deutlich erhöht, da das System auf verschiedene Sektoren von verschiedenen Platten zugreift und einließt. Die Schreibgeschwindigkeit ist jedoch verlangsamt, da der Schreibvorgang gleichzeitig auf allen beteiligten Festplatten durchgeführt wird.

220px-RAID 1