OLED (Organic Light Emitting Diodes) finden 10 Jahre nach der Entdeckung der technologischen Grundlage auch im kommerziellen Bereich Anwendung. Drei neue Produkte wurden vorgestellt. Der große Konzern Samsung, setzt die OLEDs Display in GPRS-Handy fürs Handgelenk ein.Kodak hat eine Kamera mit einem OLED Display vorgestellt und das taiwanesische Unternehmen IDTech – ein Gemeinschaftsunternehmen von IBM und Chi Mei Optoelectronics – hat einen 20 Zoll Monitor mit der neuen Technologie angekündigt.

Wie auch normale LEDs erzeugen sie Licht in verschiedenen Farben und haben eine geringe Verlustleistung. Die traditionellen LEDs bestehen aus Halbleiterelementen wie Silizium und Gallium, die OLEDs hingegen bestehen aus Kunststoffverbindungen. Der Lumineszenzeffekt wurde zufällig entdeckt. Röntgenstrahlen regen bestimmte Stoffe zur Lichtemission an.
Weil OLEDs aus Kunststoffverbindungen bestehen, lassen sie sich wesentlich leichter bearbeiten. Deswegen sind OLEDs weitaus vielseitiger einsetzbar als andere Displays. Mit der neuen Technik lässt sich annähernd eine Auflösung von 300 dpi ereichen, dass entspricht etwa der Druckqualität von Tinte auf Papier.

Die OLEDs haben den Nachteil, dass sich die Verbindungen bei Kontakt mit Sauerstoff und Wasser schnell abbauen, weswegen der Produktionsprozess nicht ganz einfach ist und eine leistungsfähige Technik benötigt. Zudem bauen sich die Verbindungen mit der Zeit von selbst ab, was die Lebensdauer der Displays begrenzt. Bestimmte Farben verblassen dabei früher als andere.

Es bleibt abzuwarten wann diese Technologie auch in Notebook Displays eingesetzt werden kann.

Quelle: www.zdnet.de