Stellen Sie sich vor, Sie haben gerade Ihr Notebook gekauft und schon nach kurzer Zeit fängt der Akku an zu schwächeln. Lassen Sie es erst gar nicht soweit kommen, denn der wichtigste Garant für eine lange Betriebsdauer ist eine korrekte Akku-Pflege. Die folgenden Tipps sollen Ihnen helfen, das Beste aus Ihrem Akku rauszuholen. Das erspart nicht nur Zeit und Kosten, sondern auch viel Ärger.

Tipp 1: Akku-Pflege fängt direkt nach dem Kauf an
Falls Sie beim Kauf Ihres Notebooks feststellen, dass der Akku nicht vollständig aufgeladen ist, sollten Sie dies in jedem Fall nachholen. Entladen Sie den Akku nicht, da er sonst ca. 20 % seiner Kapazität verliert. Laden Sie ihn stattdessen direkt auf volle 100 % Kapazitätsleistung.

Tipp 2: Akku-Pflege während des Netzbetriebs
Nutzen Sie das Notebook eher stationär und arbeiten häufig im Netzbetrieb, empfehlen wir Ihnen den Akku in dieser Zeit aus dem Notebook zu entfernen. Der Grund liegt darin, dass der Akku auch wenn er nicht genutzt wird, trotzdem immer ein wenig Energie verliert und durch den Betrieb an der Steckdose immer wieder voll aufgeladen wird. Diese ständigen geringen Lade- und Entladevorgänge (Teilladungen) können dem Akku nicht unerheblichen Schaden zufügen. Ein weiterer Grund entsteht in der rasanten Wärmeentwicklung, die bei dem Dauerbetrieb an der Steckdose entsteht. Hier entsteht die Gefahr der Überhitzung, was zu einem schnellen Abfall der Akkuleistung führen kann.

Falls Sie nur kurz am Stromkreis arbeiten, müssen Sie natürlich nicht immer den Akku rausnehmen. Stellen Sie jedoch schon nach kurzer Zeit fest, dass der Akku aufheizt, entfernen Sie ihn sofort.

Hinweis: Wenn Sie den Akku aufladen, rausnehmen und nicht benutzen, verliert dieser mit der Zeit einen Teil seiner gespeicherten Ladung, was je nach Alter, Modell und Temperatur ca. 5 – 20 % im Monat ausmacht. Diesen Vorgang nennt man Selbstentladung. Um zu vermeiden, dass der Akku nicht vollständig entladen wird, führen Sie etwa ein 1- 2 Mal im Monat einen Auf- und Entladevorgang durch.

Tipp 3: Das richtige Auf- und Entladen
Benötigen Sie das Notebook häufig für den mobilen Einsatz und ist der Akku deshalb in regem Betrieb, ist das richtige Auf- und Entladen unabdingbar. Wie empfehlen Ihnen den Akku einmal pro Woche bis zu der Restkapazität von 5 % „auszuschöpfen“ und dann auf 100 % Ladeleistung aufzuladen. Betreiben Sie das Notebook nicht ausschließlich im Akkubetrieb, sonst verringert sich die Lebensdauer.

Tipp 4: Auf die richtige Temperatur achten

Wird Ihr Akku nur für kurze Zeit gelagert, raten wir ihnen wir dies bei Raumtemperatur von 20 – 25° C zu tun. Benötigen Sie den Akku mehrere Monate nicht, empfiehlt es sich diesen an einem trockenen kühlen Ort bei 0° C lagern. Jedoch sollten Sie den monatlichen Auf- und Entladevorgang nicht vergessen. Die optimale Temperatur um den Akku aufzuladen liegt bei etwa 20° C.

Tipp 5: Falls der Akku müde wird…
Falls Sie merken, dass die Leistung des Akkus sich beachtlich verringert, empfehlen wir den Akku etwa 2 – 3 Mal hintereinander aufzuladen und wieder (bis maximal 5 %) zu entladen, dies wirkt wie eine Art „Wellness“ für die Zellen und verlängert die Lebensdauer. Bei richtiger Anwendung bekommt der Akku wieder seine volle Kapazität zurück. Notebook-Akkus haben nur eine bestimmte Zahl an Ladezyklen. Je nach Akkutyp variieren diese von 400 – 1.000 Ladezyklen, das entspricht ungefähr einem Zeitraum von 2 – 3 Jahren.

Tipp 6: Falls gar nichts mehr geht
Falls Ihr Akku nicht mehr funktioniert, freuen sich unsere kompetenten Mitarbeiter Sie in unserem Shop in der Adelungstraße 24 ausführlich zu beraten.
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